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Franchise wechseln: Prämie senken ohne Kassenwechsel

Die Franchise anzupassen ist der einfachste Sparhebel – ganz ohne Kassenwechsel. Man muss nur die richtige Stufe wählen.

Von Équipe JA Technology · Veröffentlicht am 22. April 2026 · 6 Min. Lesezeit

FranchiseFranchise wechseln: Prämie senken ohne Kassenwechsel

Wie die KVG-Franchise funktioniert

Die Franchise ist der jährliche Betrag an Gesundheitskosten, den Sie selbst tragen, bevor der Versicherer einspringt. Die gesetzlichen Stufen für Erwachsene reichen von 300 bis 2500 CHF. Je höher die Franchise, desto tiefer die Monatsprämie.

Über die Franchise hinaus zahlen Sie einen Selbstbehalt von 10 % der Kosten, gedeckelt bei 700 CHF pro Jahr für Erwachsene. Diese Schwellen sind gesetzlich, bei allen Versicherern gleich.

Welche Franchisestufe wählen?

Die Rechnung ist einfach: Eine hohe Franchise (2500 CHF) passt bei wenig Gesundheitskosten im Jahr – die Prämienersparnis übersteigt dann das Risiko. Eine tiefe Franchise (300 CHF) schützt besser bei hohen, regelmässigen Kosten.

Die Kippschwelle

Schätzen Sie Ihre üblichen jährlichen Gesundheitskosten. Bei geringem Verbrauch senkt die Maximalfranchise Ihre Prämie ohne reales Risiko. Unser Spar-Score visualisiert diese Schwelle nach Kanton.

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Wann die Franchise wechseln?

Der Franchisewechsel auf das Folgejahr unterliegt derselben Frist wie der Kassenwechsel: Der Antrag muss spätestens am 30. November eingehen, wirksam auf den 1. Januar. Sie können die Franchise ohne Versichererwechsel ändern.

Häufige Fragen

Welche Franchisestufen sind möglich?

Für Erwachsene: 300, 500, 1000, 1500, 2000 und 2500 CHF. Je höher die Franchise, desto tiefer die Prämie.

Kann ich die Franchise ohne Kassenwechsel ändern?

Ja. Das ist ein eigener Antrag an Ihren aktuellen Versicherer, bis 30. November für das Folgejahr.